Culmnaha ? unbekannt in Südhessen?
| Ersterwähnung: | 967 Or.; C(M.XII) |
| Schreibung: | Cul(mnaha...)" (Or.); "in villa Culnaha" (C), "in villa Culmnaha" (C) |
| Quelle: | (MG DD O II, Nr.13) |
Sprach-Analyse:
Erstglied: lat. culmen Bergkuppe (vgl. FÖ ON I, Sp.1750), kaum aslav. hlumu Hügel (DNK II, §288). Wie häufig lat. Bestimmungswörter in Mittelrheinischen Flurnamen vorkommen, schildert Halfer (1985).
Zweitglied: Das Grundwort ahd. aha, mhd. ahe < germ. *ahwô bedeutet 'fließendes Wasser' (FÖ ON I, Sp.34ff; DNK Bd.2, §188; KLUGE, S.1; REICHARDT 1973, S.56). Es ist urverwandt mit lat. aqua und "wurde in dt. Zeit immer mehr als Ableitungssilbe empfunden, obwohl das Wort bis auf den heutigen Tag auch selbständig auftritt, [..]" (DNK Bd.2, §188).
Mehr zum Namentyp: -aha

